2017
Einzig an meinen Knien berührt mein Körper einen, mit blauem Teppichboden ausgelegten, Boden. Meine Knie sind angewinkelt, mein Oberkörper auf meinen Oberschenkeln ruhend. Der Kopf ist zur Seite gedreht und blickt in die Kamera. Er schwebt nächstmöglich über dem Boden. Ich balanciere. Scheinbar autonom bewegen sich meine Arme gestisch. Der entspannte Ausdruck meines Gesichts und die teils verkrampften, teils lockeren Gesten meiner Arme und Hände sind Gegenspieler, welche jeweils abwechselnd die volle Aufmerksam für sich beanspruchen. Gegen Ende dieses Zustandes drücke ich die zu Fäusten geballten Hände fest zu. Ich verharre eine Weile in dieser Position, bevor ich die Hände wieder öffne und sich die zuvor selbst herbeigeführte Spannung löst. Dieser Zustand hält einige Minuten an. Dann beende ich die Situation, indem ich meine Arme, Beine und den Kopf langsam auf dem Boden ablege. Mein Blick verändert sich. Ich habe mehr Kontakt zum Hier und Jetzt. Es war ein Zustand des sowohl als auch. Ich war nicht Ich und nicht nicht Ich. Es ist ein bewegtes Feststecken. Ein Programm, dass anfängt, einige Momente anhält, und dann aufhört. Wie autonom sind die verschiedenen Teile meines Selbst? Wie gelange ich wieder in Kontakt mit ihnen und beeinflusse so auch mein Handeln?

2017
Einzig an meinen Knien berührt mein Körper einen, mit blauem Teppichboden ausgelegten, Boden. Meine Knie sind angewinkelt, mein Oberkörper auf meinen Oberschenkeln ruhend. Der Kopf ist zur Seite gedreht und blickt in die Kamera. Er schwebt nächstmöglich über dem Boden. Ich balanciere. Scheinbar autonom bewegen sich meine Arme gestisch. Der entspannte Ausdruck meines Gesichts und die teils verkrampften, teils lockeren Gesten meiner Arme und Hände sind Gegenspieler, welche jeweils abwechselnd die volle Aufmerksam für sich beanspruchen. Gegen Ende dieses Zustandes drücke ich die zu Fäusten geballten Hände fest zu. Ich verharre eine Weile in dieser Position, bevor ich die Hände wieder öffne und sich die zuvor selbst herbeigeführte Spannung löst. Dieser Zustand hält einige Minuten an. Dann beende ich die Situation, indem ich meine Arme, Beine und den Kopf langsam auf dem Boden ablege. Mein Blick verändert sich. Ich habe mehr Kontakt zum Hier und Jetzt. Es war ein Zustand des sowohl als auch. Ich war nicht Ich und nicht nicht Ich. Es ist ein bewegtes Feststecken. Ein Programm, dass anfängt, einige Momente anhält, und dann aufhört. Wie autonom sind die verschiedenen Teile meines Selbst? Wie gelange ich wieder in Kontakt mit ihnen und beeinflusse so auch mein Handeln?